" /> 6 Tipps wie kleine Unternehmen das Vertrauen ihrer Kunden gewinnen

Vertrauen bei neuen Kunden aufbauen

Wie kann ich erreichen, dass neue Kunden Vertrauen in mein Unternehmen und in meine Fähigkeiten haben?
Eine Antwort gibt’s hier gleich als erstes: Mit Geduld.

In diesem Artiket stelle ich Ihnen einige Maßnahmen vor, mit denen Sie den Prozess der Vertrauensbildung beschleunigen können.

 

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Was ist denn eigentlich Vertrauen?

Vertrauen bezeichnet laut Wikipedia die subjektive Überzeugung von der Wahrheit von Handlungen oder Aussagen sowie den Glauben an die Redlichkeit von Personen.

 Aha. 

Und wann vertraut man jemandem im Business Bereich?

  • Wenn man ihn kennt und sympathisch findet.
  • Wenn man ihn empfohlen bekommen hat.
  • Wenn der/diejenige schon lange im Geschäft ist und Referenzen vorzuweisen hat.
  • Wenn man nur Gutes von ihm/ihr hört. Von anderen Leuten, in den Medien oder bei Social Media.

Was kann man konkret für die Vertrauensbildung tun?

Als kleines Unternehmen bieten Sie meistens Produkte und Dienstleistungen an, die sehr stark mit Ihrer Person zusammenhängen. Und fast jeder Kunde wird vor Auftragsvergabe Erkundigungen über Sie einziehen, denn er stellt sich folgende Fragen:

      •  Wer ist überhaupt der Anbieter der Dienstleistung / des Produktes?

      •  Hält er/sie was er/sie verspricht?

        Hat er/sie überhaupt Ahnung und Erfahrung?

       Ist das Angebot seriös?

      •  Ist das Produkt/die Dienstleistung den Preis wert?

Zur Beurteilung dieser Fragen sieht sich der potenzielle Kunde Ihre Außendarstellung an. Also alles, was er sich von Ihnen ansehen kann, ohne seine Anonymität aufzugeben. Zum Beispiel Flyer, Visitenkarten, Schilder, Plakate, Prospekte… Social Media Accounts, Bewertungen bei Google oder Social Media und vor allem: Ihre Website.

Damit der potenzielle Kunde die Fragen, die er sich stellt, positiv beantwortet, d.h. dass er Vertrauen zu Ihnen und Ihrem Angebot fasst, können Sie folgendes tun:

1. Professionelle Außendarstellung

Das A und O bei der Neukunden-Gewinnung ist:
Ihre Werbesachen sollten einen professionellen Eindruck machen.

Selbst wenn Sie in einem Bereich tätig sind, wo keine Hochglanzprospekte und Ähnliches gebraucht werden: Grundlegendes wie Geschäftsdrucksachen, Schilder und Website müssen einfach stimmen. Auf die Online-Darstellung gehe ich weiter unten noch gesondert ein.

Wenn Sie ein „stationäres“ Unternehmen oder eine Praxis mit direktem Kunden-/Patienten-Kontakt haben, werden Sie um Offline-Werbung nicht herumkommen.

Es ist dabei gar nicht immer notwendig, ein „Schickimicki“- Designbüro zu beauftragen.

Doch folgendes sollten Sie bedenken: Sie können nicht erwarten, dass Sie mit hochwertigen Produkten und Services vom Kunden ernst genommen werden, wenn Sie mit schief auf Ihrem Bürodrucker kopierten Angebotsflyern werben.

Und sicher werden dem Patienten Zweifel kommen, wenn er 120 € für seine Therapiestunde bezahlt und einen Terminzettel erhält, der mit der Hand aus einem A4 Bogen zugeschnitten wurde.

Auch für Einsteiger gilt:
Versuchen Sie von Anfang an gleich eine professionelle Außendarstellung anzustreben. Das ist heute einfacher und preiswerter als je zuvor.

Online-Druckereien bieten auch sehr oft Druckvorlagen an, die man dann einfach nur an seine Bedürfnisse anpassen muss. Das geht schnell, ist preiswert und sieht trotzdem professionell aus.

Vorteile von Onlinedruck nutzen

> Öffnungszeiten rund um die Uhr.
> Schnelle Kalkulation der Kosten. Schnelle Lieferung.
> Vorlagen verwenden und Zeit sparen.
> Druck auch in Kleinauflagen.

… zum Wolke zwo – Onlinedruck

2. Professionelle Website

Gleichgültig, ob sie ein Unternehmen vor Ort haben oder ein Online- Business. Eines der wichtigsten Werbemittel für die Gewinnung neuer Kunden ist heute die eigene Website.

Warum?

Sicher haben Sie schon mal im Internet nach einem Produkt oder einer Dienstleistung gesucht?
Für wen haben Sie sich entschieden:

  • > Unternehmen A hat nur einen Facebook Account mit gelegentlichen Angebots-Posts.
    > Unternehmen B hat eine informative Website und zusätzlich noch einen Social Media Kanal.
  • > Firma A hat eine unpersönliche Website mit anonymen Bildern aus einer Foto Datenbank.
    > Firma B hat eine Website,  auf der ausführlich die Firmen-Philosophie und das Team mit eigenen Fotos vorgestellt werden.
  • > Firma A hat eine Website, die vor fünf Jahren das letzte Mal aktualisiert worden ist und die auf dem Smartphone nicht lesbar ist.
    > Firma B hat ein modernes Design, das auch für Tablet und Smartphone optimiert ist.

Mein Favorit ist Firma B.:-))

Denn ich frage mich:
Kann ich einer Firma vertrauen, wenn sie keine oder nur eine total veraltete, unprofessionelle Website hat? In den meisten Fällen ist die Antwort eindeutig.

Es ist wie im Privatleben:
Auf den ersten Eindruck kommt es an.

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> Wie wirkt meine Website auf andere?
> Ist meine Seite gut strukturiert, optimiert und aufgebaut?
> Wird meine Seite bei Google gut gefunden?

Diese Fragen und mehr beantworte ich bei einem kostenlosen Website- und Marketing-Check.

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Auch bei Webseiten gilt:
Als kleines Unternehmen müssen Sie nicht tausende Euro für einen durchdesignten Web-Auftritt hinlegen. Bei verschiedenen Online-Anbietern wie Wixx, Ionos oder Jimdo kann man Vorlagen  für seine Bedürfnisse anpassen.

Allerdings hier ein Tipp von mir:
Wenn sie sich’s irgendwie leisten können, versuchen Sie, mit einem Webdesigner oder Webmaster zusammen zu arbeiten und Profi-Tools wie WordPress zu verwenden. Die können Sie nach der grundlegenden Einrichtung auch selbst anpassen und pflegen.

Denn es gibt heutzutage so vieles zu beachten, dass man als Einzelkämpfer*in gar nicht ständig auf dem Laufenden bleiben kann.

Wie eine ideale und für Suchmaschinen optimierte Website heute aussehen sollte, schreibe ich demnächst in einem Extra Blogartikel. Möchten Sie informiert werden? Dann tragen Sie sich einfach in meinen Newsletter-Verteiler ein.

An dieser Stelle nur so viel:

Was gehört in eine vertrauenserweckende Website?

A) Die „Über mich/uns“ Seite.

Wie schon gesagt:
Als kleines Unternehmen hängt sehr viel von Ihnen als Eigentümer oder Geschäftsführer ab. Deshalb sollten Sie auf Ihrer Website auch unbedingt eine „Über mich/uns“ Seite haben.

  • Beschreiben Sie hier vor allem, was Ihr Unternehmen für den Kunden tun kann, mit welcher Expertise Sie seine Probleme lösen können.
  •  Für die Vertrauensbildung ist es ungeheuer wichtig, dass der Kunde erfährt, welche Erfahrungen Sie haben, wie lange es Ihr Unternehmen schon gibt, wie Ihre Firmen-Philosophie aussieht… So können die Kunden einschätzen, ob sie mit Ihrem Unternehmen und Ihren Ansichten klar kommen.
  • Schreiben Sie auch über besondere Erfolge, Zertifikate, Abschlüsse, Auszeichnungen. (Falls Sie nur Offline tätig sind: Sie sollten das auch in Flyern und Prospekten publizieren.)

Jetzt fragen sich einige bestimmt:
Und was mache ich, wenn ich erst starte?  Dann machen Sie das genau so. Denn Sie haben ja ein „Vorleben“, eine Ausbildung, Erfahrungen in anderen Firmen und besondere Eigenschaften oder Talente, die Sie für Ihren Job und die Unternehmensführung qualifizieren.

B) Referenzen

 Wenn Sie etwas kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten, dann suchen sicher auch Sie im Internet nach Meinungen anderer Kunden.

Referenzen sind ein unschlagbares (und kostenloses) Tool für den Vertrauensaufbau.

Daher sollten Sie sich unbedingt darum bemühen, Referenzen (Testimonials) von Ihren Kunden zu erhalten und diese auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Oder ihre Kunden zu bitten, Ihnen eine Bewertung bei Google, Facebook… zu hinterlassen. Egal auf welchem Kanal. Wichtig ist: Referenzen, Referenzen, Referenzen.

Gute Anleitung und fachkundige Unterstützung

Danke für die professionelle und angenehme Zusammenarbeit. Immer freundlich, immer schnell. Dank der guten Anleitung und fachkundigen Unterstützung, konnte ich Online-Anwendungen wie eine Facebook-Seite, einen eigenen Youtube Kanal und Google Business in mein Marketing integrieren.

Birgit Ebert

Eventmanagerin, Modemühle Chemnitz

C) Garantien

Wenn Sie erst starten und noch wenige Referenzen vorzuweisen haben, könnten Sie sich überlegen, mit Garantien zu arbeiten. (Das ist natürlich auch für schon lange bestehende Unternehmen eine tolle vertrauensbildende Maßnahme.) 

Bei Garantien geht es darum, Bedenken oder Ängste der Kunden auszuräumen.

Folgende Garantien könnten Sie geben:
Erfolgsgarantie,
Erreichbarkeitsgarantie,
Pünktlichkeitsgarantie,
Zufriedenheitsgarantie,
Geld-zurück-Garantie,
Service-Garantie,
Bestpreis-Garantie.

3. Content (=Inhalt) Marketing Strategien

 Wie werben wir denn traditionell?
Wir stellen unsere Firma mit verschiedenen Werbemitteln wie Prospekten, Annoncen, Bannern… so positiv wie möglich dar. Wir behaupten, wir sind gut.

Der Gedanke von Content Marketing ist nun, nicht seine eigenen Produkte und Dienstleistungen in den Mittelpunkt zu stellen, sondern nützliche Informationen und weiterbringendes Wissen für die Kunden bereit zu stellen.

Das heißt: Statt zu behaupten, wie gut unser Unternehmen ist, demonstrieren wir unser Know-how und unsere Kompetenz durch wertvolle, beratende Inhalte. Und profilieren uns so als Experten auf unserem Gebiet.

Wie Sie diese Inhalte nach außen kommunizieren können, ist je nach Branche und Unternehmen verschieden. Sie haben die Möglichkeit:
Blogrtikel zu schreiben,
Ratgeber-Seiten oder eBooks zu erstellen,
Videos oder Podcasts aufzunehmen,
Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Tutorials zu erstellen.

Verbreitung findet der Content entweder über die Website oder Social Media Kanäle, Newsletter- Marketing oder PR Maßnahmen. Eine ganz wichtige Rolle spielt bei dieser Strategie vor allem die Suchmaschinen Optimierung (SEO) Ihrer Inhalte.

4. Pressearbeit

Umfragen haben ergeben, dass Artikel in der Zeitung 11 mal glaubwürdiger auf die Leser wirken, als Annoncen. Denn dass man seine eigenen Produkte und Leistungen gut findet und in den höchsten Tönen lobt, ist klar.

Aber wenn jemand anderes das auch sagt, bedeutet das schon was. Darauf vertrauen die Leser. „Oh, der war sogar schon in der Zeitung.“

Also sollten Sie Presseartikel für den Aufbau Ihrer Glaubwürdigkeit nutzen. Gut verbinden lässt sich diese Maßnahme auch mit Ihrer Content-Marketing-Strategie. (Achten Sie aber darauf, dass Ihr Content nicht den Tatbestand des „unlauteren Wettbewerbs“ erfüllt.)

5. Veranstaltungen

Vertrauen durch Vertrautheit.

Veranstaltungen eignen sich gut, um Vertrauen aufzubauen, weil man sich hier persönlich begegnen kann. Das können Hausmessen, Jubiläumsveranstaltungen, Weihnachtsfeiern… sein. Meist hat man hier mehr Zeit, das Unternehmen den Kunden vorzustellen, auf Fragen und Probleme einzugehen.

6. Sponsoring

Sponsoring kann ein gutes Mittel der Vertrauensbildung sein. Vorraussetzung ist natürlich, dass man nur Projekte, Veranstaltungen, Vereine… unterstützt, die zur Zielgruppe gehören.

Wenn der Lieblingsverein des Chefs gesponsert wird, dann hat man nur sein vieles Geld untergebracht :)) – aber nichts für die Vertrauensbildung potenzieller Kunden getan.

Fehler, die man vermeiden sollte

Fehler 1: Vertrauen aufbauen mit Fachchinesisch

In meiner Branche sind beliebte Fachchinesisch- Begriffe zum Beispiel: Branding, Inbound Marketing, Funnel.

Sicher gibt es auch in Ihrer Branche Begriffe, die Ihnen als Fachmann geläufig sind aber die sonst kein Mensch versteht. Viele nutzen die Fachbegriffe, um Kompetenz zu beweisen. Aber wollen wir wirklich mit jemandem zusammenarbeiten, den wir nicht verstehen? 

Fehler 2: Größer wirken wollen als man ist

Viele wollen, dass ihr Unternehmen größer wirkt als es ist, um Eindruck zu machen. Aber intuitiv merken Kunden, dass da etwas nicht stimmt. Der offene und ehrliche Umgang mit Kunden ist die Grundlage für eine solide Vertrauensbasis. „Ehrlich währt am längsten“ ist nicht nur eine Floskel.  

Fehler 3: Mehr versprechen als man halten kann

Ich war mal auf einer Weiterbildung, wo der Dozent der Meinung war, man solle bei Kundenanfragen immer erst mal Ja sagen. Der Rest würde sich dann schon irgendwie von alleine klären.

Dieser Ansicht bin ich nicht.

Ich denke, dass zu einem vertrauensvollen Umgang mit Kunden gehört, dass man nicht das blaue vom Himmel verspricht und über seine Kompetenz lebt. Sondern dass man transparent und ehrlich seine Leistungen kommuniziert. Denn wenn man nur heiße Luft produziert, wird irgendwann das Kundenvertrauen wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Neukundengewinnung, indem ich Vertrauen aufbaue

Fazit: Vertrauen bei Kunden aufbauen

Vertrauen braucht Zeit, um zu wachsen. Das kennen wir aus dem privaten Bereich und anders ist das natürlich auch nicht im Business.

Fördern können wir diesen Prozess mit einer professionellen Außendarstellung und einer Content-Marketing-Strategie, mit der wir für unsere Kunden wertvolle, beratende Inhalte bereitstellen, um sie von unserem Leistungsangebot und den Produkten zu überzeugen.

 

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Kerstin Brückner von Wolke zwo

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