Warum du einen E-Mail-Newsletter brauchst …
- Damit du deine Bestandskunden gut betreuen und zu Stammkunden machen kannst.
- Weil du Neukunden akquirieren willst.
- Um per E-Mail deine Produkte und Dienstleistungen besser vorzustellen.
- Neuigkeiten und Interessantes zu verbreiten…
Aber du hast Bedenken …
- weil du deine Kunden mit E-Mails nicht nerven willst
- Du weißt nicht, wie du’s anstellen sollst, dass die Darstellung professionell wirkt
- Du fragst dich, was in Zeiten der DSGVO rechtlich alles erlaubt ist
Vielleicht versendest du bereits einen E-Mail-Newsletter, hast aber den Eindruck, dass der nicht so richtig gelesen wird? Und du fragst dich, was du verbessern kannst, um den Newsletter attraktiver für deine Kunden zu machen.
Erfahre in diesem Beitrag, wie du erfolgreich E-Mail Marketing betreibst:
- Wozu und mit welchem Ziel du E-Mail-Newsletter nutzen kannst
- Alles über die Newsletter-Typen
- Alles über die Versende-Frequenz und die Themenauswahl
- Welche 4 Hürden dein Newsletter überwinden muss, um auch wirklich bis zum Leser vorzudringen
1. Wozu du E-Mail-Newsletter nutzen kannst
Grundsätzlich sind E-Mail Newsletter eine fantastische Möglichkeit für dein Marketing. Denn du kannst deine Kunden persönlich ansprechen und die Bindung der Kunden an dein Unternehmen erhöhen. Newsletter sind eine direkte Verbindung zum Kunden, ohne dass dieser von selbst wieder aktiv werden muss.
Starten solltest du deinen Newsletter-Versand mit einem Konzept.
2. Das Konzept für dein E-Mail Marketing
a) Das Ziel
Die erste Frage, die sich stellt, ist das Ziel. Was willst du mit deinem Newsletter erreichen?
- Neukunden akquirieren
- Bestandskunden binden
- Angebote verkaufen
- Veranstaltungen promoten …
b) Der Newsletter Typ
Wenn das Ziel geklärt ist, sollte der geeignete Newsletter Typ ausgewählt werden. Im Großen und Ganzen unterscheidet man 4 Typen:
- News
Hier gibt es nur Überschriften mit kurzem Erklärtext und einem Bild. Ein Link führt dann zum ausführlichen Text.
Der Einsatz erfolgt vor allem im Neuigkeiten-Bereich, z.B. bei Zeitungen
Der Versand erfolgt ohne Brief. - Brief
Hier wird ein Brief an die Empfänger geschrieben, wie wir ihn kennen: Mit Anrede (idealerweise personalisiert) und Grußformel. Im Brieftext können auch Links eingefügt werden.
Ein Brief ist natürlich persönlicher als reine News. - Kombination aus News und Brief
Es wird ein kurzer, persönlicher Brief geschrieben und dann kommt ein Teil mit Überschriften, Bildern und Links zur ausführlichen Nachricht. - PDF-Newsletter
Hier können fertige PDFs geladen werden. Das wird vor allem von Behörden verwendet. Der Vorteil ist, dass man absolute Kontrolle über die Gestaltung hat. Allerdings ist diese Form sonst nicht mehr sehr gebräuchlich.
Beispiel für News
Beispiel für Kombination aus News und Brief
c) Frequenz / Themenauswahl
Die Frequenz deines Newsletter-Versandes hängt von mehreren Faktoren ab. Z.B. von deiner Zielgruppe und nicht zuletzt von deiner Kapazität. Denn der Aufwand für die Erstellung eines professionellen E-Mail-Newsletters ist nicht zu unterschätzen.
Das wichtigste aber ist ein regelmäßiger Versand. Die Abonnenten müssen sich darauf verlassen können, dass sie wöchentlich, 2x im Monat, monatlich oder 1x im Quartal einen Newsletter bekommen.
Du solltest einen Termin- und Themenplan erstellen.
Frage dich auch, wie viele Themen du in deinem Newsletter anbieten willst. Bei den meisten hat sich bewährt, nicht über fünf verschiedene Themen anzuschneiden.
Aber das ist unterschiedlich. Wenn du Fachleute eines bestimmten Gebietes zu deinen Lesern zählst, erwarten die vielleicht sogar, dass sie allumfassend zu den Neuigkeiten des Fachgebietes informiert werden.
Hier müsstest du ausprobieren, was bei deinen Empfängern gut ankommt.
Was auch möglich ist, sind wiederkehrende Rubriken, wie zum Beispiel ein Angebot der Woche, Kuriosität des Monats oder ein Motivationsspruch immer am Ende des Newsletters.
3. Die vier Hürden für deinen E-Mail-Newsletter
Wenn du dir dein Konzept überlegt hast, geht es an die Umsetzung. Und an dieser Stelle bauen sich vier Hürden vor deinem Newsletter auf, die es zu überwinden gilt:
Hürde 1: Die juristische Hürde
Ich weiß, viele können es schon nicht mehr hören: die DSGVO.
Hier solltest du dich entweder von einem Anwalt beraten lassen oder eines der großen Profi-Newsletter-Tools benutzen, die meist auf dem aktuellen Stand sind. Ich kann an dieser Stelle keine Rechtsberatung anbieten, da ich keine Anwältin bin. Sondern ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten.
Im Großen und Ganzen ist Folgendes wichtig:
- Der Adressat muss die Zustimmung zum E-Mail-Newsletter-Erhalt gegeben haben, entweder online mit dem Double-Opt-in-Verfahren oder mit einer schriftlichen Einwilligungserklärung.
- Er muss freiwillig seine E-Mail-Adresse geben
(d.h. eine Kopplung mit Angeboten, Gewinnspielen u.ä. ist verboten). - Er muss wissen, wie oft er Newsletter erhält, von welchem Unternehmen und was der Inhalt ist.
- In jeder E-Mail muss ein Impressum enthalten sein, inkl. Link auf die Datenschutzerklärung.
- In der Datenschutzerklärung muss ein Passus zum Newsletter-Versand enthalten sein.
- In jeder E-Mail muss ein Abmeldelink enthalten sein, wo sich der Empfänger ganz einfach wieder austragen kann.
- Du solltest einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit deinem Newsletter-Versender abschließen, aus dem hervorgeht, wie und wo die Daten verarbeitet werden.
Hürde 2: Ins E-Mail-Postfach des Kunden vordringen
Viele Internetprovider wollen ihre Kunden vor Spam-Mails schützen und bauen Spamfilter ein. Im Großen und Ganzen recht erfolglos, wie du sicher aus eigener Erfahrung weißt. Denn laut Erhebungen beträgt die Spam-Quote noch immer 70 – 80 %.
Wenn man aber einen zu hohen Spamfilter einsetzt, wird das auch für seriöse E-Mail-Sendungen zum Problem und man muss ständig seinen Spam-Ordner durchforsten, damit keine wichtige E-Mail verloren geht.
Empfehlungen wie die Spamfilter zu umgehen sind, gibt es einige. Dazu gehört:
- das Vermeiden von sexistischen und rassistischen Begriffen
- der Gebrauch von bestimmten „Reizwörtern“ in der Betreffzeile, wie Schnäppchen, Gewinn oder Super-Angebot
- die GROSS-SCHREIBUNG aller Wörter oder das mehrfache Setzen von Satzzeichen (z.B. !!!!)
- der Gebrauch von Sonderzeichen wie das Dollar-, Euro- oder Prozentzeichen ($$$$)
- auf ein ausgewogenes Bild-Text-Verhältnis achten
Das beste Ergebnis erzielt man meiner Erfahrung nach aber, wenn man einen professionellen Dienstleister wie Rapidmail, Mailchimp oder CleverReach benutzt.
Diese überprüfen intern vor dem Versenden die Spam-Rate und man kann noch Änderungen vornehmen, wenn diese zu hoch ist.
Hürde 3: Die Öffnung der E-Mail
Wenn die Mail im Postfach ist, heißt das noch lange nicht, dass der Adressat diese auch öffnet.
Der Schlüssel für die Öffnungsrate deines Newsletters ist die Betreffzeile. Sie gehört zu den wichtigsten Elementen deiner E-Mail.
Bei der täglichen E-Mail-Flut entscheiden die Abonnenten innerhalb kürzester Zeit, ob sich ein Öffnen für sie lohnt.
Wie formuliert man nun eine gelungene Betreffzeile? Auch wenn man es sich wünschen würde, aber dafür gibt es natürlich wieder mal kein Patentrezept.
Hier muss viel experimentiert werden.
Und ganz wichtig ist: Immer an die Zielgruppe denken! Wer erhält den Newsletter und wie will der Leser angesprochen werden?
Hier einige Empfehlungen für die Betreffzeile:
- Fasse dich kurz. Optimal sind 28-39 Zeichen.
- Sage konkret, worum es im Newsletter geht.
- Wecke die Neugier und das Interesse der Leser.
- Schreibe das Wichtige an den Anfang des Betreffs, damit die relevanten Infos auch auf Handys gelesen werden können, wo das Ende oft abgeschnitten wird.
- Probiere ab und zu auch eine personalisierte Betreffzeile.
- Schreibe möglichst auch einen Preheader. Bei den professionellen Anbietern ist das fast immer möglich.
- Wichtig ist auch die Absenderkennung. Damit der Empfänger gleich erkennen kann, wer ihm schreibt.
Absenderkennung, Betreffzeile und Preheader müssen stimmen
Hürde 4: Das Lesen der E-Mail und auf die Links klicken
Drei Hürden hat unser E-Mail-Newsletter nun schon genommen.
Aber das Entscheidende ist, ob der Empfänger die Mail auch liest und ob er die gewünschte Aktion ausführt.
Der Inhalt muss bei E-Mails anders vermittelt werden als beim Post-Mailing, da das Lesen am Bildschirm schwieriger ist als bei gedruckten Texten.
Dazu gehören eine Schriftgröße von mind. 15 Punkten, das Benutzen einer gebräuchlichen Schriftart und eine übersichtliche Gliederung.
Du möchtest mit deinem eigenen E-Mail Newsletter starten, weißt aber nicht wie, wann und womit?
Lies hier, wie ich dich bei Entwurf und Versand deines Newsletters unterstützen kann.



Oh, ja Newsletter sind eine tolle Sache. Ich habe meine Freude daran. Und meine Kundschaft liebt die Extra Portion Neuigkeiten, immer vor den anderen zu erfahren. Danke auch für Ihre Tipps, liebe Frau Brückner. Herzlich Belinda vom Friseursalon