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Ohne kompliziertes technisches Fachwissen.

Das erfährst du in diesem Blog:

Wie es auch kleinen Unternehmen und Freiberuflerinnen gelingt, dass Presseartikel in den Medien veröffentlicht werden.

Wie kann man als kleines Unternehmen in die Medien kommen?

Vielleicht denkst du ja, von mir druckt sowieso niemand was ab, dazu ist mein Business viel zu klein. 

Oder du hast es schonmal versucht. Und die Erfahrung gemacht, dass sich auf deine Pressemitteilung nie jemand gemeldet hat.

Und genau hier liegt das Problem.

Warum Pressemitteilungen (fast) nie funktionieren

Und falls du deine Hoffnung auf das Wörtchen „fast“ legst:
Kennst du jemanden persönlich, der schonmal eine Million im Lotto gewonnen hat? Nein? Aber es gibt diese Leute. Doch mir ist diese winzige Chance zu wenig. Deshalb spiele ich kein Lotto.

Warum funktionieren denn die klassischen Pressemitteilungen nicht mehr?

Dazu sehen wir uns mal an, wie klassische Pressemitteilungen normalerweise aussehen:
„Ich biete das Produkt XYZ an“ , „Ich habe das und das vor“, „Ich, ich, ich…“

⭐ Beispiel 1:
– Eine Bibliothek schreibt: Wir haben eine Veranstaltung am 8. März mit der bekannten Schriftstellerin Ina Mayer. Wir würden uns freuen, wenn Sie das in der Zeitung abdrucken… 

⭐ Beispiel 2:
– Ein Waldbesitzer schreibt: Wir haben ein Positionspapier zum Thema Waldsterben erarbeitet (siehe Anhang) und wir würden uns freuen, wenn Sie dieses wichtige Thema in Ihrer Zeitung platzieren würden.

Die Reaktionen darauf?

Beispiel 1:
„Och nee, jetzt sollen wir schon wieder was über eine Veranstaltung in der Bibliothek schreiben. Hatten wir doch erst vorigen Monat.“

Beispiel 2:
> Positionspapier? Och neee, langweilig.
> Hört sich nach Riesenaufwand an.
> Das Thema verstehe ich nicht gleich. Keine Zeit, mich da erst einzuarbeiten.

Aber was kann man denn sonst machen?

Wir sollten lernen, Journalisten zu verstehen

Schauen wir uns erstmal an, wie Journalisten arbeiten, was sie wollen und was sie antreibt.

👉 Zunächst: Was sie nicht wollen:
Sie wollen mit ihren Beiträgen und Artikeln keine Werbung für irgendein Produkt oder ein Unternehmen machen. Sie wollen also keine Werbungs-Platzierungs-Maschine sein. Und wollen auch nicht nur angesprochen werden, weil irgendjemand mal wieder Werbung für sein Business braucht.

👉 Was sie wollen, ist:
Sie wollen Beiträge und Storys schreiben, welche die Leser interessieren. Die sie berühren und die ihnen Erkenntnisse oder einen Nutzen bringen.

 

Und dann gibt es ja noch die ganz alltäglichen Probleme unserer digitalisierten, schnelllebigen Welt. Das bedeutet für Journalisten-

Einerseits:

  • Journalisten haben keine Zeit und sind ständig unter Druck.
  • Sie erhalten 100-150 E-Mails pro Tag.
  • Deshalb haben sie nur wenige Sekunden Zeit, die Betreffzeile mal kurz zu scannen und einzuschätzen, ob das Thema für sie relevant ist.

Andererseits:

Es gibt hunderte Zeitungen, Journale, Onlinemedien, Fernseh- und Radiosender. Journalisten müssen diese Medien tagtäglich mit interessanten Inhalten füllen. 

Sie brauchen Themen und Gesprächspartner, die etwas zu sagen haben.

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Was kann man denn nun machen, um in die Medien zu kommen?

Ganz einfach: Man kann das „Einerseits“ und „Andererseits“ zusammenbringen. Wir sollten also keine „Ich bin…“ „Ich habe…“- Werbung für unser Business machen.

Sondern wir müssen den Journalisten ein relevantes Thema anbieten, das sie und ihre Leser interessiert. Wir müssen Gesprächsangebote machen.

Im Großen und Ganzen gibt es 3 Möglichkeiten, wie wir unsere Themen anbieten können.
(Das hängt natürlich von unserem Business ab und davon, an welche Medien wir uns wenden.)

Möglichkeit 1. Wir bieten eine gute Story an oder einen Erlebnisbericht.

Möglichkeit 2. Wir äußern eine Meinung/eine Haltung.

Möglichkeit 3. Wir bieten unser Wissen an.

Das heißt also: Wir bieten den Redakteuren einen Mehrwert für ihre Leser an, einen Nutzen, unser Wissen.

Wie kann das konkret aussehen? (Anhand unserer beiden Beispiele von oben.)

⭐ Beispiel 1: Lesung in der Bibliothek

  1. Eine Story: Die Schriftstellerin Ina Mayer gilt als schwierig und zickig. Aber stimmt das? Vorige Woche haben wir mit ihr telefoniert. Das haben wir beim Gespräch mit ihr erlebt …
  2. Eine Meinung/Haltung: Jedes Jahr zum Frauentag stellen wir fest – Frauen verdienen immer noch weniger. Warum dieser Skandal scheinbar niemanden in der Politik interessiert und was jeder von uns tun kann …
  3. Wissen anbieten: Die Geschichte des Frauentages geht bis ins Jahr 1911 zurück … Warum sich die Idee des Frauentages rasant über die Welt verbreitete …

Vielleicht besteht bei der Redaktion Interesse an diesem Thema, weil sie sowieso einen Beitrag zum Frauentag planen und es relevant für ihre Leser ist.

Sicher wird es dann kein Problem sein, noch einen Satz mit abzudrucken wie: „Am 8. März kann sich jeder selbst ein Bild machen. … diskutiert die Stadtbibliothek mit der Erfolgsautorin …“

⭐ Beispiel 2: Positionspapier zum Thema Waldsterben

  1. Eine Story: Letzte Woche sprach der Bundespräsident davon, wie wichtig der tägliche Spaziergang durch den Wald für seine Gesundung war. Aber wenn es so weitergeht, wird seine Enkelin keinen Wald mehr vorfinden, durch den sie spazieren kann …
  2. Eine Meinung/Haltung: Die Wälder sterben und diejenigen, die für ihn kämpfen, erhalten kein Geld …
  3. Wissen anbieten: Der Wald ist einer der wichtigsten Klimaschützer. Warum? …

Bevor du dich an die Presse wendest

Bevor du Journalisten kontaktierst, solltest du dir einige Fragen stellen:

>>> Welche Geschichte könnte ich erzählen? Welches Wissen, das ich habe, ist auch für andere relevant?

>>> Was macht mich und meine Idee wirklich ungewöhnlich? Womit steche ich hervor?
Und wie hebt sich meine Story von den anderen ab?

>>> Welchen „Aufhänger“ kann ich verwenden, um meine Story anzubieten?

>>> Welches Presse-Medium ist das richtige für meine Story? Welche Zeitung, welchen Journalisten könnte das interessieren?

Tipps für den Pressekontakt

>>> Versende keine Massen-E-Mails. Sondern recherchiere genau, welche Medien sich für dein Thema interessieren könnten und welcher Journalist sich dort mit deinem Themengebiet beschäftigt.

>>> Finde einen „Aufhänger“.
– Zum Beispiel könnte eine Blumenhandlung den Valentinstag nutzen. (Bedeutung der Blume für die Liebe)

– Ein Yoga Coach nutzt den Tag der Rückengesundheit. (Vermeidung von Rückenproblemen durch bessere Beweglichkeit)

– Eine Psychologin nutzt die Adventszeit. (Ohne Beziehungsstress durch die Weihnachtszeit)

>>> Versuche, nicht nach „Marketing“ zu klingen.

So solltest du vorgehen, um in die Medien zu kommen:

>>> Liste erstellen
Erstelle eine Liste mit Zeitungen, Zeitschriften, Online-Medien, Radio- und TV-Sendungen, für die deine Story interessant sein könnte. Wo möchtest du hin?

>>> Recherche
Recherchiere die E-Mail-Adresse des für dein Fachgebiet zuständigen Redakteurs.

>>> Was willst du sagen?
Überlege dir, mit welchem Thema/welcher Story du die ausgesuchten Medien ansprechen willst. Suche nach „Aufhängern“.

>>> Welche Form willst du wählen?
Denke darüber nach, in welcher Form du dein Thema präsentieren willst: Als persönliche Story, Erfahrungsbericht, Meinung oder Wissens-Vermittlung.

>>> E-Mail formulieren
Formuliere eine herausragende Betreff-Zeile und eine kurze, knackige E-Mail. Beschreibe kurz dein Gesprächsangebot und dein Thema. Kontakt nicht vergessen!

Und nun: Einfach loslegen. Erfahrungen sammeln. Nicht gleich aufgeben.

Denn wenn das, was du zu erzählen hast, interessant und relevant ist, dann spielt es auch keine Rolle, wie groß dein Business ist.

Dann kommst du auch als kleines Unternehmen in die Presse.

So funktioniert erfolgreiche Pressearbeit

Fazit Pressearbeit

Die Veröffentlichung von Presseartikeln ist eine wunderbare Möglichkeit, die Bekanntheit zu verbessern. Dafür ist es aber wichtig, nicht nur einmalig einen Beitrag in den Medien zu haben, sondern immer wieder.

Plane jeden Monat Zeit ein, um dir Themenangebote zu überlegen und immer wieder ins Gedächtnis der Redakteure vorzudringen.

Wenn du dich also entscheidest, Pressearbeit zu nutzen, um bekannter zu werden: Bleib dran. 

Ich bin Kerstin Wenzel-Brückner,
Inhaberin des Grafik- & Marketingstudios „Wolke zwo“.

Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen
Mit „Wolke zwo“ unterstütze ich kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler dabei, mit authentischem Marketing auch im digitalen Zeitalter mehr Außenwirkung für ihr Business zu erreichen.

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