Möchten Sie die Vorweihnachtszeit auch mal richtig genießen, statt alle Jahre wieder gestresst und genervt zu sein, weil noch so viel zu erledigen ist?

Hier einige Gedanken, wie Sie die Adventszeit entspannt angehen können:

1. Zeitig genug beginnen

Die ersten Pfefferkuchen stehen zwar schon seit September im Supermarkt.
Aber alle Jahre wieder verdrängen wir es dann doch erfolgreich bis zum ersten Advent.
Spätestens dann bekommen wir die Panik: „Hilfe, in vier Wochen ist Weihnachten!“

Und wir haben es nicht kommen sehen. :))

Auch wenn es sich nach einer Binsenweisheit anhört:
Beginnen Sie wirklich zeitig genug mit den Vorbereitungen.

Ab September: Machen Sie sich Gedanken über die Geschenke, die Weihnachtspost und Aktionen zum Jahresende. Budget? Was? An wen? Wann?
Ab Oktober: Ideen entwickeln, Gestaltung von Drucksachen
Ab November: Geschenke und Kalender bestellen, Drucksachen in Auftrag geben
Dezember: Es gibt noch einige Last Minute Angebote. Ehe Sie aber einen uninspirierten Schnellschuss loslassen, sollten Sie vielleicht lieber auf Punkt 8 dieses Artikels (s. unten) zugückgreifen.

2. Vorfreude im November

Verschicken Sie Ihre Weihnachtspost doch schon mal im November. Ist es eben keine Weihnachtspost – sondern Jahresendpost.
Das hat zwei Vorteile:
Erstens fällt Ihre Post dadurch auf, weil noch nicht so viel „Andrang“ im Briefkasten Ihrer Kunden herrscht. So werden auch nette kleine Einfälle, die Sie haben, besser gewürdigt.
Und zweitens können Sie Ihr Jahresendgeschäft noch etwas ankurbeln, indem Sie Rabatte oder Gutscheine versenden.

3. Punkten Sie bei Ihren Kunden mit Hilfestellungen

Auch Ihren Kunden geht es vor Weihnachten wie Ihnen:
Stress, Stress, Stress!
Helfen Sie Ihren Kunden mit Ideen und Tipps. So wie ich gerade in meinem Blog.:))
Ich habe für Sie eine Liste mit 11 Shops zusammengestellt, wo Sie tolle und außergewöhnliche Geschenke finden.

Ideen, was Sie für Ihre Kunden tun könnten:

  • Als Ernährungsberater könnten Sie Tricks verraten, wie man in der Weihnachtszeit nicht zunimmt.
  • Als Stilberaterin haben Sie Tipps für ein festliches Outfit parat.
  • Als Coach geben Sie Ratschläge fürs Zeitmanagement.
  • Als Fotograf wissen Sie, wie perfekte Familienfotos aussehen sollten.
  • Als Buchhändler kennen Sie die schönsten Weihnachtsgeschichten, die abends gemeinsam mit den Kindern gelesen werden.
  • Als Yoga- oder QiGong- Coach zeigen Sie Übungen, wie man sich entspannen kann. Hier können auch kleine Videos angeboten werden.
  • Als Kreativshop haben Sie tolle Bastelideen…

Meine Oma hat immer gesagt: „Geben ist seeliger denn nehmen.“ Übersetzt heißt das: Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen großzügig und bedanken Sie sich so bei Ihren Kunden.

4. Adventskalender per Social Media

Für kleine Unternehmen ist der Druck eigener Adventskalender oft zu teuer. Doch zum Glück gibt’s ja noch E-Mails oder Social Media.

Lassen Sie sich jeden Tag etwas einfallen: ein Gedicht, einen Spruch, einen Rabatt, ein Angebot…, das Sie posten.

Oder verstecken sie in Ihren Posts immer ein Lösungswort. Zusammengesetzt ergibt das dann einen Satz, der eingesendet und mit einem kleinen Geschenk belohnt werden kann.

Wenn Sie Therapeut oder Coach sind, könnten Sie für jeden Tag eine kleine Übung oder Meditation als Video bzw. Podcast veröffentlichen.

Oder versenden Sie an den Adventssonntagen eine Mail an Ihre Kunden, mit einem Angebot, das es in der nächsten Woche nur für die angeschriebenen Kunden gibt.

5. Der etwas andere Gutschein

Bieten Sie mal etwas andere Gutscheine an.
Bei meiner Kundin von „Hobby Welt kreativ“ kann man zum Beispiel kleine Säckchen mit geprägten Goldmünzen erwerben.

Oder man kann seine Gutscheine auch auf außergewöhnliche Materialien drucken, wie z.B. Holz oder Plexiglas.

6. Weihnachtskarten, die auffallen

Natürlich gibt es im Handel Tausende Weihnachtskarten, die toll aussehen und hochwertig sind. Aber die eben auch alle anderen versenden.

Lassen Sie doch mal Karten mit einem persönlichen Fotomotiv drucken.

Sie könnten eine Weihnachtskarte mit einem Foto von Ihrer Tätigkeit versenden. (Bestimmt haben Sie interessante Fotomotive von Ihrer Arbeit.)

Oder lassen Sie eine Karte mit dem Bild des letzten Weihnachtsmarktes und einem kleinen Gedicht drucken.

Witzig wäre auch eine Karte, auf der Porträts von Ihnen und Ihrem gesamten Team abgebildet sind: Im Alter von sechs Jahren.
So haben sie auch gleich noch ein schönes Rätsel-Spiel. Wer ist wer?

Sehr gut kommen auch unsere Weihnachtskarten mit handgefrästen Schwibbögen an. Die Schwibbögen können dann abgelöst und als Deko auf den Schreibtisch gestellt werden.

Also, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Man muss sich nur frühzeitig Gedanken machen.
Bitte fragen Sie mich an, wenn ich Sie bei der Gestaltung und beim Druck unterstützen soll.  … E-mail schreiben

7. Bedanken Sie sich

Haben Sie schon mal einen Dank erhalten, für Ihre Weihnachtspost und Geschenke? Nein? Ist eben viel Stress zum Jahresende.

Machen Sie es anders und versenden Sie Dankeskarten. Das hilft bei der Kundenbindung und Sie pflegen auf eine sehr nette Art Ihr Netzwerk.

8. Und dann gibt’s ja noch das neue Jahr

Doch etwas spät dran gewesen mit den Weihnachtsgeschenken?
Auch über Neujahrswünsche freuen sich die Kunden, vielleicht verbunden mit einer Rabattaktion oder einem kleinen Neujahrsgeschenk.

Was auch immer man zu Weihnachten oder zum neuen Jahr plant: Das wichtigste ist, dass man das gern und aus Überzeugung macht.

Ich denke, dass die Kunden das spüren. Und dass sie die Mühe und Gedanken, die man sich gemacht hat, honorieren werden.

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